Letzte Woche war ich zu Gast im Podcast CROcast bei Chris Dengler. Wir haben intensiv über Pinterest Ads im E Commerce gesprochen, über typische Missverständnisse im Performance Marketing und darüber, warum viele Online Shops den Kanal noch nicht strategisch nutzen.
Wenn du lieber reinhören möchtest, findest du die Folge hier auf Spotify:
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Weitere InformationenWarum Pinterest Ads im E Commerce gerade an Relevanz gewinnen
Viele Marken konzentrieren sich weiterhin stark auf Meta Ads oder Google. Absolut nachvollziehbar. Diese Kanäle liefern oft schnelle Performance Signale.
Pinterest funktioniert anders. Nutzer kommen selten mit einer konkreten Marke im Kopf. Sie suchen Ideen, vergleichen Optionen und planen Käufe teilweise Wochen oder Monate im Voraus.
Gerade im E Commerce entstehen dadurch spannende Chancen:
Frühzeitige Markenwahrnehmung
Nachhaltige Nachfrageentwicklung
Höhere Kaufbereitschaft im späteren Funnel
Zusätzlicher Traffic neben klassischen Paid Social Kanälen
Pinterest Werbung für Online Shops sollte daher nicht als kurzfristiger Conversion Kanal betrachtet werden, sondern als strategische Ergänzung im Performance Mix.
Zentrale Erkenntnisse aus dem Podcast Gespräch
Ein paar Themen kamen im Gespräch immer wieder auf, weil sie im Alltag vieler Online Shops relevant sind.
Pinterest ist selten ein klassischer Last Click Kanal
Viele Unternehmen messen Erfolg ausschließlich über direkte Conversions. Das greift bei Pinterest zu kurz.
Pinterest Ads im E Commerce wirken häufig als First Click oder Inspirations Touchpoint. Der finale Kauf passiert dann später über Google, Retargeting oder direkt im Shop.
Das bedeutet nicht schlechtere Performance. Es bedeutet einfach eine andere Rolle im Funnel.
Discovery statt klassischer Social Feed
Pinterest wird oft mit Instagram oder TikTok verglichen. Tatsächlich ähnelt die Plattform eher einer visuellen Suchmaschine.
Menschen suchen aktiv nach Lösungen, Ideen oder Produkten. Genau deshalb kann Pinterest Marketing im E Commerce sehr nachhaltig wirken.
Kreative Anpassung ist entscheidend
Ein häufiger Fehler: Meta Creatives werden eins zu eins übernommen.
Pinterest verlangt meist:
inspirativere Bildsprache
klarere Nutzenkommunikation
stärkeren Suchbezug
andere Formate und Botschaften
Wer das ignoriert, verschenkt Performance.
Typische Fehler von Online Shops bei Pinterest Ads
Aus Projekten und Gesprächen mit Unternehmen sehe ich immer wieder ähnliche Stolpersteine.
Pinterest Kampagnen werden nebenbei getestet
Ohne klare Strategie bleiben Ergebnisse zufällig.
Performance wird zu kurzfristig bewertet
Pinterest braucht meist etwas mehr Zeit.
Attribution wird falsch interpretiert
Lange Attributionsfenster sorgen häufig für Verwirrung.
Creatives sind nicht plattformspezifisch
Das ist oft der größte Performance Hebel.
Pinterest Werbung für Shops funktioniert am besten, wenn der Kanal bewusst in die Gesamtstrategie integriert wird.
Creatives, Zielgruppen und Attribution richtig einordnen
Gerade im Paid Social Advertising entscheidet selten nur das Budget über Erfolg. Strategie, Creatives und Dateninterpretation spielen eine größere Rolle.
Creatives
Pinterest lebt von Inspiration. Produktbilder allein reichen oft nicht. Kontext, Anwendung oder Lifestyle Darstellung funktionieren häufig besser.
Zielgruppen
Pinterest Zielgruppen befinden sich oft früher im Entscheidungsprozess. Das bedeutet mehr Research, weniger Impuls.
Attribution
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Pinterest nutzt längere Attributionsfenster als viele andere Plattformen.
Dadurch erscheinen Kampagnenergebnisse im Ads Manager manchmal stärker als in Analytics Tools. Das ist kein Fehler, sondern eine Folge der Funnel Rolle von Pinterest.
Ein realistischer Blick auf Daten hilft enorm.
Persönliche Einordnung als Pinterest Ads Expertin
Was ich besonders spannend finde: Pinterest Ads im E Commerce werden immer noch häufig als Geheimtipp behandelt. Gleichzeitig steigt das Interesse deutlich.
Viele Unternehmen merken inzwischen:
Reichweiten auf anderen Plattformen steigen preislich
Differenzierung wird schwieriger
Inspiration und Markenaufbau gewinnen wieder an Bedeutung
Pinterest kann genau hier eine wichtige Rolle spielen.
Nicht als Ersatz für andere Kanäle, sondern als strategische Ergänzung mit eigener Stärke.
Fazit: Pinterest Ads E Commerce strategisch nutzen statt nebenbei testen
Wenn Pinterest Werbung für Online Shops richtig eingesetzt wird, kann der Kanal:
Nachfrage frühzeitig aufbauen
Marken sichtbar machen
zusätzliche Conversion Wege eröffnen
langfristige Performance stabilisieren
Der größte Hebel liegt meist nicht im Budget, sondern im Verständnis der Plattform.
Und ja, manchmal hilft es, bestehende Performance Denkmuster einmal kritisch zu hinterfragen.
Pinterest Ads selbst strategisch lernen
Falls du Pinterest Ads für deinen Online Shop selbst aufbauen oder besser verstehen möchtest: Am Ende der Podcastfolge spreche ich auch über meinen Kurs „Pins That Convert“. Dort zeige ich praxisnah, wie Pinterest Ads im E Commerce wirklich funktionieren, worauf es bei Strategie, Creatives und Attribution ankommt und wie du den Kanal nachhaltig in deinen Performance Mix integrierst.
Hier findest du alle Infos zum Kurs:
https://beatrice-pieper.de/cro-cast/
Vielleicht genau der richtige nächste Schritt, wenn du Pinterest nicht nur testen, sondern fundiert einsetzen möchtest.